Museen & historische Orte
Alberta ist bekannt für seine exzellenten Museen und seine vielen historischen Plätze. Dort können Sie auf spannende Entdeckertouren in die Vergangenheit der Provinz gehen. Erleben Sie die Kulturgeschichte Albertas interaktiv oder besuchen Sie eine der vielen Wechselausstellungen, die es überall in der Provinz zu sehen gibt. Museen sind unterhaltsam – für wahre Kenner der Geschichte und für die ganze Familie.
Getting Started
Was gibt es denn alles zu sehen? Entdecken Sie die vielfältige Geschichte und Kultur der Provinz Alberta: Eisenbahnen, Flugzeuge, Pioniere, Sport, Multikulturelles. Ohne dies und natürlich noch vieles mehr wäre Alberta heute nicht das, was es ist. Hunderte von Museen und historische Orte finden Sie unter Alberta's Museums and Historic Sites und unter Alberta Heritage - eine gute Möglichkeit, Ihre Reise zu beginnen. Einige der herausragenden Attraktionen seien Ihnen hier bereits besonders ans Herz gelegt:
Zentral Alberta
Was wäre die Olympia-Provinz Alberta ohne Sport? In Red Deer stellt das Museum Alberta Sports Hall of Fame diesen wichtigen Aspekt der hiesigen Kultur heraus: Eishockey und seine Stars, Sportarten auf Schnee und Eis und die Geschichte des Sports, wie ihn die Einwanderer seit dem frühen 18. Jahrhundert hier treiben. Alles dies erfahren Sie interaktiv, indem Sie zum Beispiel einem virtuellen Eishockey-Torwart einen Puck ins Netz jagen. Das Reynolds-Alberta Museum in Wetaskiwin hat sich indes der Technik verschrieben. 1.400 Fahrzeuge machen das Museum zum Erlebnis. Besonders spannend: die Flugschau und das Motorschlittenrennen. Aber auch ohne diese beiden Höhepunkte lohnt ein Besuch. Denn das fachkundige Personal führt spannend durch die Ausstellung, in der es allerhand auszuprobieren gibt. Nur einige Kilometer entfernt, rund 25 Autominuten östlich von Edmonton, finden Sie das Ukrainian Cultural Heritage Village, ein Freilichtmuseum. In 33 rekonstruierten Häusern zeigen Schauspieler, wie die ukrainischen Einwanderer hier in den Jahren zwischen 1891 und 1931 lebten.
Albertas Norden
1909 endete die letzte große Zuwanderung von Siedlern nach Grand Prairie. An diese Zeit erinnert das Grande Prairie Museum mit vielen wieder aufgebauten Häusern und Werkzeugen jener Zeit. Das Museum zeigt zudem eine interessante Ausstellung über die Ureinwohner Kanadas. Historic Dunvegan präsentiert das wieder hergerichtete Fort Dunvegan - seit 1805 ein bedeutender Umschlagplatz für Pelze - und die St. Charles Mission. Felle gibt es hier heute nur noch vereinzelt zu erwerben. Dennoch: Das Fort ist bekannt als Einkaufsquelle für heimische Lebensmittel. Auch Ölsand spielt in der Provinz eine große Rolle. Daran erinnert das Athabasca Oil Sands Interpretive Centre. Nirgendwo in der Welt existieren größere Ölsand-Vorkommen als hier. Geologen rechnen mit rund 300 Milliarden Barrel (1 Barrel = 159 Liter) Erdöl, die, mit Sand gemischt, als zähflüssiger Bitumen in Alberta lagern. Weil der Rohölpreis in den letzten Jahren rapide gestiegen ist, erlebt diese Gegend derzeit einen unvergleichlichen Aufschwung.
Albertas Süden
Atlas Coal Mine National Historic Site, am HooDoo Trail in Drumheller gelegen, zählt zu den authentischsten Attraktionen in den Badlands. Einst förderten in dieser Gegend 139 Zechen Kohle zutage. Inzwischen gibt es nur noch eine Zeche, die ihren regulären Betrieb 1979 eingestellt hat, die man aber besichtigen kann. Wagen Sie den Zeitsprung in die dreißiger Jahre: Fahren Sie im Kohlewagen in den Stollen hinein und erklimmen Sie den achtstöckigen hölzernen Turm, den letzten seiner Art in Kanada. Kostümierte Schauspieler und Zeitzeugen erwecken die Vergangenheit zum Leben und bringen jene Epoche zurück, in der Alberta eine bedeutende Kohleregion war.
Das Fort Whoop-Up Interpretive Centre in Lethbridge hieß ursprünglich Fort Hamilton. Nach seiner Erbauung 1869 durch US-Amerikaner, diente es zunächst als Pelzhandelsplatz. Doch schon bald entwickelte es sich zu einem der berüchtigten Whiskey Forts, die ihr Geschäft vornehmlich mit geschmuggeltem Alkohol und Schussfeuerwaffen machten. Da passte der neue Name Fort Whoop-Up recht gut, denn das bedeutet soviel wie „die Sau rauslassen“. Doch heute geht es hier gesittet zu. Folgen Sie den Ausführungen der Fremdenführer durch die turbulente Vergangenheit des Forts und erfreuen Sie sich an den modernen interaktiven Ausstellungsstücken. Sie verschaffen Ihnen einen Eindruck davon, wie wild es im Wilden Westen wirklich zugegangen ist. Schwierig war früher sicher auch eine Überquerung des Crowsnest Passes in den Rockies. In seinem Besucherzentrum, dem Frank Slide Interpretive Centre im Ort Crowsnest Pass, werden Gäste lehrreiche Programme und Präsentationen geboten. Dabei geht es vornehmlich um ein Lawinenunglück im Jahr 1903. Damals begrub eine Gerölllawine das Örtchen Frank unter sich und forderte 70 Todesopfer. Eine der Präsentationen im Museum, „In the Mountain's Shadow" (Im Schatten des Berges), ist preisgekrönt und wird täglich gezeigt. Andere Themen des Museums behandeln die Siedlungsgeschichte, die Eisenbahn Canadian Pacific Railway und den örtlichen Kohlebergbau. Einen Schauplatz der Frühgeschichte finden Sie am Head-Smashed-In Buffalo Jump. Über diesen Abgrund trieben die kanadischen Ureinwohner einst Büffel, um sie zu erlegen. Heute zählt Head-Smashed-In Buffalo Jump zum UNESCO-Welterbe. Das Besucherzentrum ist hervorragend ausgestattet. Es bietet Geschichte zum Anfassen und organisiert Ausgrabungen vor Ort.
Tausende Erinnerungsstücke beherbergt das historische Dorf Kootenai Brown Pioneer Village in Pincher Creek. Der legendäre Pionier George „Kootenai” Brown, nach dem das Dorf benannt ist, hatte maßgeblichen Anteil an der Einrichtung des Waterton Lakes National Park. In seinem Dorf statten Sie der Vergangenheit einen Besuch ab. Treten Sie ein in die Holzhäuser der Jahrhundertwende und entdecken Sie ein Panoptikum an Ausstellungsstücken: vom Kinderspielzeug über ein Zahnpflegeset aus Omas Zeiten bis hin zu allerhand Krimskrams aus den Burenkriegen.
Die stillgelegten Tonwerke im Medicine Hat Clay Industries National Historic District bieten Führungen durch ihre weitläufigen Anlagen aus der Zeit vor 1914. Einst verhalf hier die Entdeckung von Erdgas und Ton einer Unternehmer-Familie aus Medicine Hat zu einer florierenden Firma, die als eine von wenigen die wirtschaftlich turbulente Zeit des Ersten Weltkriegs überstand. Lernen Sie in den ehemaligen Tonwerken alles über die Produktion und die Verwertung von Ton.
Ganz in der Nähe von Drumheller in den Badlands bietet das Royal Tyrrell Museum seinen Besuchern die weltgrößte Sammlung an Saurierfossilien. Die ständige Ausstellung zeigt darüber hinaus viele Skelette dieser Urzeitriesen. Stellen Sie sich neben eines, und erleben Sie so die wahren Ausmaße dieser Giganten. Einen Eindruck jener Zeit vor rund 70 Millionen Jahren vermitteln auch die vielen Computer-Simulationen und Multimedia-Shows des Museums. Das Sommerlager erfreut sich bei Kindern besonderer Beliebtheit. Aber nicht nur sie, auch Erwachsene lieben diesen Ort.
Das The Fort Museum of the North West Mounted Police in Fort Macleod, nur ein Stück westlich von Lethbridge, bewahrt die bewegte Geschichte dieser Polizeieinheit. Sir John A. McDonald, Kanadas erster Premierminister, rief sie im Jahr 1873 ins Leben, um der Gesetzlosigkeit an der neuen Westgrenze Einhalt zu gebieten. Als die NWMP im Jahr 1874 hierher kam, erbaute sie Fort Macleod auf einer Insel im Old Man River, nur einen Steinwurf westlich von den Überresten des alten Fort Whoop-Up. Neben der Bekämpfung des verbotenen Whiskey-Handels zählte es auch zu den Aufgaben der NWMP, die Beziehungen mit den Indianern zu verbessern. So wurden in den Jahren 1876 and 1877 Verträge mit den Cree- und Blackfoot-Indianern geschlossen. Sie versprachen den Siedlern Sicherheit. Aus der NWMP entwickelte sich später die Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Mit ihrer berühmten roten Uniform steht sie heute überall in der Welt als Sinnbild für alles Kanadische.
Der Writing-on-Stone Provincial Park liegt 32 Kilometer östlich der Ortschaft Milk River. Nirgendwo in der Nordamerikanischen Prärie finden Sie mehr Steinkunst auf so engem Raum. Der Park bewahrt allein 50 Felszeichnungen, von denen die meisten aus der Hand der Blackfoot-Indianer stammen dürften, die hier schon vor 3.500 Jahren siedelten.
Calgary & Umgebung
In die Luft gehen werden Sie bei einem Besuch im Aero Space Museum zwar nicht, aber sonst erleben Sie so ziemlich alles, was mit Luftfahrt zusammenhängt. Zu Kanadas größter Sammlung an Flugzeugen, Helikoptern und Triebwerken gehören unter anderem Flugzeuge aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus können Sie in den unzähligen Büchern und Magazinen des Museums stöbern.
Das historische Fort Calgary diente der North West Mounted Police (NWMP) im späten 19. Jahrhundert als Außenposten. Heute profitieren die Bevölkerung von Calgary und vor allem ihr Nachwuchs von ihm. Sie lernen hier ihre Stadtgeschichte hautnah kennen. Für eines seiner Bildungsprogramme hat das Fort sogar einen Preis erhalten, und auch das Boot Camp, eine Art Ferienlager für einen Tag, bei dem Kinder und Jugendliche in die Fußstapfen der „Mounties“ treten, erfreut sich großer Beliebtheit. Denn wenn die Kinder lernen, wie man sich im Wilden Westen zurechtgefunden hat, fühlen sie sich in das 19. Jahrhundert zurückversetzt. Das mag auch am Erscheinungsbild des Forts liegen, das mit Ausnahme des neuen Besucherzentrums nach Originalplänen rekonstruiert wurde.
Das Glenbow Museum ist das größte Museum im Westen Kanadas. Seine Sammlung erzählt die Geschichte der Ureinwohner sowie die der europäischen Einwanderer Kanadas. Keinesfalls auslassen sollten Sie bei einem Besuch die Edelsteinsammlung, die Ausstellung über die Kulturen der Welt sowie die größte Sammlung von Western Art in Kanada. Das Museum ist weit über die Landesgrenzen Kanadas hinaus bekannt. Immer wieder sind hier hervorragende Wanderausstellungen aus der ganzen Welt zu Gast.
Heritage Park ist das größte historische Dorf in Kanada. Auf 27 Hektar Fläche voller malerischer Ansichten genießen Sie eine Zeitreise zurück zur Jahrhundertwende: Besuchen sie ein Fort, das heute noch so aussieht wie 1860, als es als Pelzumschlagplatz diente. Reisen Sie in eine Siedlung aus dem Jahr 1880, noch bevor die Eisenbahn Alberta erschloss oder sehen Sie sich ein Präriedorf aus dem Jahr 1910 an. Springen Sie auf eine alte Dampflok auf, schauen Sie einem Hufschmied auf die Finger, probieren Sie köstliches traditionelles Brot, entdecken Sie die Reize eines Jahrmarkts zu jener Zeit und die einer Bootsfahrt mit dem Schaufelraddampfer.
Auch in Calgarys Inglewood Historic District aus dem Jahr 1875 fühlen Sie sich wie auf einer Zeitreise. 17 Gebäude erscheinen hier nach ihrer Renovierung im Originalzustand. Im gesamten Stadtviertel bieten Läden Unikate und Kuriositäten. Kein Wunder also, dass Antiquitätenliebhaber hier voll auf ihre Kosten kommen. Ob Kunst, Schmuck oder originelle Kleidung: Hier findet jeder etwas. Bummeln lohnt sich – auch weil viele nette Lokale dazu einladen, den müden Beinen eine Pause zu gönnen.
The Military Museums, die Militärmuseen, tragen einen eigenartigen, aber richtigen Namen, denn hier befinden sich gleich vier Museen unter einem Dach. Hier erfahren Sie alles über die Regimenter Lord Strathcona’s Horse (Royal Canadians), Princess Patricia’s Canadian Light Infantry, the Calgary Highlanders und das King’s Own Calgary Regiment. Wechselnde Ausstellungen ergänzen die beeindruckende ständige Ausstellung. Interaktive Lehrprogramme machen die Museen auch für Kinder zu einem Erlebnis.
In den kanadischen Rockies
Schon wegen der Blockhaus-Architektur im Banff Park Museum aus dem Jahr 1903 lohnt es, dort Halt zu machen. Doch eigentlich widmet sich der Park nicht der Architektur, sondern der Naturgeschichte. Über 5.000 Ausstellungsstücke – einige von ihnen rund 150 Jahre alt – zeigen, wie im Viktorianischen Zeitalter naturkundliche Studien betrieben wurden. Nur ein kurzes Wegstück südlich von Banff findet sich das geologische Gegenstück zum Banff Park Museum. Im Canmore Museum & Geoscience Centre erfahren Sie auf Führungen und von renommierten Gastrednern alles über die Erdgeschichte der Region. Die Cave and Basin National Historic Site erinnert an die Entdeckung der Thermalquellen in Banff, die 1885 zur Gründung des Banff National Park führten - Kanadas erstem Nationalpark. Besuchen Sie die Höhle, in der die Quelle zutage tritt, nehmen Sie draußen ein wohliges Bad oder erkunden Sie die Naturpfade.
Ein Muss ist das Whyte Museum of the Canadian Rockies, das der Kulturgeschichte der Rocky Mountains gewidmet ist. Die umfangreichen Bestände des Museums veranschaulichen mehr als einhundert Jahre Siedlungsgeschichte in den Rockies. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren führt man spielerisch an die eigene Geschichte heran. In so genannten Museo Packs finden Sie nach Themen geordnet alles, was einen Museumsbesuch spannend macht.
Wenn Sie nach Jasper kommen, sollten Sie dem Jasper Yellowhead Museum and Archives einen Besuch abstatten. Galerie und Sammlung widmen sich der Geschichte des hiesigen Nationalparks. Das Museum hat den ganzen Sommer hindurch geöffnet und öffnet auch im Winter von Donnerstag bis Sonntag seine Pforten. Hier stellen auch regionale Künstler aus und verschiedene Berufsgruppen präsentieren ihre Zunft.
Edmonton & Umgebung
Sind Sie Eisenbahn-Fan oder auf der Suche nach einem Ausflugsziel für die ganze Familie? Dann ist das Alberta Railway Museum ein lohnendes Ziel für Sie. Mehr als 50 alte Loks und Waggons, inklusive des einzigen noch erhaltenen Zugs der Northern Alberta Railways warten hier auf Sie. Im Sommer nimmt Sie ein so genanntes Speeder Car mit auf große Fahrt. Mit Hilfe von Speeder Cars inspizierte man früher die Schienen. Empfohlen wird ein Besuch am Wochenende. Während der Schulferien werden dann die alten Lokomotiven wieder in Gang gesetzt.
Wie die Gas- und Öl-Industrie in Alberta ihren Anfang nahm, das erleben Sie im Canadian Petroleum Discovery Centre in Leduc, südlich von Edmonton. Das Museum erinnert an den inzwischen berühmten Fund vom 13. Februar 1947. Er legte den Grundstein für Albertas Ölindustrie, die heute die ganze Welt beliefert.
Von den 75 Bauwerken im Fort Edmonton Historic Park sind viele noch im Originalzustand. Hier leben die alten Zeiten wieder auf, als Edmonton noch ein Umschlagplatz für den Pelzhandel war. Kostümierte Schauspieler erwecken das Hudson’s Bay Fort von 1846 und das Indianerlager zum Leben. Lernen Sie alles über die Métis, die Halbindianer, die eine wichtige Rolle in Edmontons Geschichte einnehmen. Im Fort Edmonton Historic Park gibt es viel zu sehen – so viel, dass Sie am besten über Nacht bleiben. Die ideale Unterkunft finden Sie im Park selbst mit dem elegant restaurierten Hotel Selkirk. Auch der Old Strathcona Distrikt ist Geschichte pur. Dieses Viertel südlich des North Saskatchewan River entstand im Jahr 1891 als kommerzielles Zentrum in Konkurrenz zu Downtown Edmonton. Der Strathcona Distrikt entwickelte sich in der Folge prächtig. Doch in den 1970er Jahren sollte er einem Freeway weichen und deshalb abgerissen werden. Die Gemeinde begehrte auf, und die Pläne wanderten letztendlich wieder in die Schublade. So können Sie also auch heute noch unbeschwert entlang der Whyte Avenue schlendern und unzählige historische Häuser bewundern. Die interessantesten: das Strathcona Telephone Exchange, Cowles' Drug Store, der Ross Block, das Strathcona Hotel und die Canadian Pacific Railway Station, ein Bahnhof.
Das Royal Alberta Museum befasst sich in seiner Syncrude Gallery mit der Kultur der Ureinwohner. Das Museum erzählt die 11.000-jährige Siedlungsgeschichte der First Nations. Wie die Syncrude Gallery zählen auch der Museumsbereich für Naturgeschichte (Natural History Gallery) und der für Naturkunde (Wild Alberta) zur ständigen Ausstellung. Darüber hinaus sorgen wechselnde Ausstellungen für immer neue Exponate, so dass ein Besuch im Royal Alberta Museum jederzeit lohnt.
Den stilvollsten Nachmittagstee in ganz Alberta genießen Sie vermutlich im Arbour Restaurant des Rutherford House. In der hervorragend renovierten edwardianischen Villa aus dem Jahr 1915 lebte Albertas erster Premierminister. Es muss freilich nicht bei einem Tee bleiben, denn als Hausangestellte verkleidete Fremdenführer zeigen Ihnen das gesamte Anwesen.
Ein Museum zum Mitmachen finden Sie hingegen im Telephone Historical Centre. Die erstaunliche Sammlung von alten Telefonen und Telegraphen-Apparaten lädt zum Ausprobieren ein. Für gute Verbindungen können Sie an der alten Vermittlungszentrale selbst sorgen. Dabei helfen Ihnen einige Stücke aus der Sammlung, wie zum Beispiel das Telefonbuch von Edmonton aus dem frühen 20. Jahrhundert.
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